Das Gesundheitsbuch
für Musiker

Anatomie, berufsspezifische Erkrankungen, Prävention und Therapie

 

Bosse Verlag 1999, 3. überarbeitete Auflage 2008, 344 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, kart., 
EUR 23,95
ISBN 3-7649-2445-4

 

Musizieren kann krank machen. Dieses Buch vermittelt dem Musiker Kenntnisse über seinen Körper, die ihm helfen, Ursachen von Schäden zu erkennen und zu vermeiden. Darüber hinaus werden weitere Möglichkeiten erschlossen, Erkrankungen wirksam vorzubeugen.

Die anatomischen und physiologischen Darstellungen (u.a. Bewegungsapparat, Kehlkopf, Mund, Atmung, Gehör) ermöglichen außerdem ein tiefgreifendes Verständnis für die körperlichen Vorgänge beim Musizieren.

Das Buch wendet sich an jeden ausübenden Musiker, besonders auch an den Pädagogen. Daneben informiert es aber auch den Arzt und den nichtärztlichen Therapeuten, die die erkrankten Musiker behandeln.

Rezensionen

Hervorragend gestaltet
Renate Klöppel: Das Gesundheitsbuch für Musiker. 
Anatomie, berufsspezifische Erkrankungen, Prävention und Therapie

Die Autorin zeigt in dem Buch nicht nur in vorzüglicher Weise präventive Maßnahmen auf, sondern geht auch auf Fehler bei der Musikausübung und deren Vermeidung ein sowie schließlich auf die Behandlung bereits eingetretener Schäden. Die Kapitel sind auf die Probleme der einzelnen Musiker abgestimmt. Auf die Anatomie und Physiologie der für den einzelnen Musiker wichtigen Organe wird unter Einbeziehung prägnanter Abbildungen ausführlich eingegangen. Das textlich hervorragend gestaltete, preiswerte Buch schließt eine Lücke in der einschlägigen Literatur. Wegen der Fülle an wertvollen Informationen dürfte ihm das Interesse weiter Kreise sicher sein, so vor allem jedes Musikers und Musiklehrers sowie des in der Praxis tätigen Arztes, der mit der Behandlung spezifischer Musikerkrankheiten befasst ist.

Deutsches Ärzteblatt 96, Heft 21, 28. Mai 1999

 

Willkommen heißen muss man das von Renate Klöppel vorgelegte Gesundheitsbuch für Musiker. Anatomie – berufsspezifische Erkrankungen – Prävention und Therapie (344 S., Abb., br., DM 39,80, Bosse). Hier wird gleichermaßen für den Musikinteressierten wie Berufsmusiker einmal übersichtlich und gut lesbar zusammengetragen, was sich Medizin und Musik im Bereich der kruden physiologischen Tatsachen gegenseitig zu sagen haben. Dieses Buch ist ungemein wichtig, rückt einen gerne angesichts des schönen Gegenstands Musik völlig ausgeblendeten Bereich ins Zentrum der Aufmerksamkeit und gehört ganz sicher in die Hand eines jeden praktizierenden Musikers.

Buchhändler heute 7/1999


Klöppel, R.: Das Gesundheitsbuch für Musiker

Das Buch von der erfahrenen und langjährigen Lehrbeauftragten für Musikmedizin und Musikphysiologie an der Musikhochschule Trossingen, Renate Klöppel, schließt eine derzeit wichtige Lücke in der Kommunikation zwischen spezialisierten Rehabilitationsmedizinern im Fachbereich Musikermedizin und den Betroffenen. Das Gesundheitsbuch für Musiker wendet sich an den mit dieser Problematik nicht täglich betroffenen Arzt und ärztlichen Therapeuten, hier insbesondere an Physio- und Ergotherapeuten, sowie an die erkrankten Musiker selbst. Das Buch soll aber nicht nur in der Therapie spezifischer Probleme von Musikern eine Lücke schließen, sondern vereint in sehr guter Art und Weise präventive Ansätze mit Erfahrungen aus der Rehabilitation.

Über die Schilderung der betroffenen Organsysteme (Bewegungsapparat, Nervensystem, Atmung, Zähne, Mund und Kiefer, Kiefergelenk, Kehlkopf und Stimme, sowie Gehör) werden über kurzgefasste wichtige funktionell anatomische Beschreibungen, Diagnostik und Therapieansätze erläutert. Dabei wird auf musikertypische und instrumentenbezogene Überlastungsschäden besonders eingegangen. Erfahrungsgemäß spielen hier die Instrumentalgruppen der hohen Streicher und Tasteninstrumentalisten eine besondere Rolle. Das klar gegliederte, durch zahlreiche Abbildungen informative Buch bietet auch den nichtärztlichen Therapeuten durch die Darstellung entsprechender bewegungstherapeutischer und physikalisch therapeutischer Maßnahmen eine wichtige Orientierungshilfe. Als „Roter Faden" zieht sich durchweg der teamorientierte Ansatz in der Therapie, Rehabilitation und Prävention durch das Buch. Zusammenfassend kann dieses Buch allen mit der Behandlung von Musikern betrauten Personen, sei dies der arbeitsmedizinische Dienst in der Betreuung von Orchestern und Theatern, seine es nichtärztliche Therapeuten in der Realisierung der Verordnung, aber auch allen Einrichtungen, an denen Musiker ausgebildet werden (Musikschulen, Musikgymnasien, Hochschulen für Musik), uneingeschränkt empfohlen werden.

E.J. Seidel, Weimar
Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin 10/2000