Die Lebensgeschichte einer schizophrenen Malerin

Die Schattenseite des Mondes

Ein Leben mit Schizophrenie

 

2007 ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Bundesverbandes deutscher Schriftstellerärzte

 

285 Seiten, Taschenbuch, 2004, 3.Auflage 2007, Rowohlt Verlag, EUR 8,95, ISBN 3-49961941-5

Aus dem Klappentext:

„Es war ein trüber Wintertag im Februar, Nebel in der Luft und die Stadt grau und konturlos, der Tag, der mich abschnitt von der Welt, deren Teil ich gewesen war, und der mich ausstieß aus meinem bisherigen Leben.“

So beginnt der erschütternde Bericht der jungen Mutter und angehenden Malerin Helene Beitler, als sie ihren ersten Psychoseschub erleidet. Einfühlsam zeichnet Renate Klöppel den Verlauf der Krankheit nach, schildert wie auch die Familie und das soziale Umfeld an der Schizophrenie der jungen Frau zu zerbrechen drohen. Nach einem langen Weg findet Helene Beitler schließlich zurück in ihr Leben als Künstlerin, Ehefrau und Mutter, ohne ihre Krankheit zu verleugnen.

Renate Klöppel lernte Helene Beitler durch deren Buch „Psychose und Partnerschaft“ kennen und gewann ihr Vertrauen. Im engen Austausch mit ihr schrieb sie die von der Schizophrenie geprägte Lebensgeschichte nieder, um sie einem breiten Publikum von Interessierten, Betroffenen und deren Angehörigen zugänglich zu machen.

 


Für das Buch "Die Schattenseite des Mondes" erhielt Renate Klöppel 2007 den Literaturpreis des Bundesverbandes der deutschen Schriftstellerärzte, den Horst-Joachim-Rheindorf-Preis