Blutroter Himmel

 

 

283 Seiten, Taschenbuch, 2013, Piper Verlag,

 

EUR 8,99


ISBN 978-3-492-30035-3

 

2. Auflage Oktober 2013


 Als E-Book unter dem Titel Roter Himmel erschienen

 

Ein Gewitter entlädt sich über Freiburg, als er Mediziner Alexander Kilian von einem Kongress zurückkommt. Wenig später steht er vor dem brennenden Institutsgebäude. Die Ermittlungen ergeben, dass der Brand keineswegs durch das Gewitter verursacht wurde, sondern durch Brandstiftung. In der Ruine macht man eine grausige Entdeckung: die Leiche eines Mannes, der offenbar schon länger dort gehaust hat und mit einem Schlüssel Zugang hatte. Welche Rolle spielt dabei die Institutssekretärin Beate Brändle, die sonst so biedere und pflichtbewusste Frau, die sich seit einer neuen Beziehung so auffällig verändert hat? Als Alexander vor seiner Haustür eine tote Ratte findet und wenig später erfährt, dass das Grab seiner verstornbenen Ehefrau mit dem Slogan „Stopp killing animals“ beschmiert wurde, befürchtet er, ins Visier militanter Tierschützer geraten zu sein. Aber was hat Frau Brändles schöner indischer Ehemann mit den Ereignissen zu tun?

Auch in diesem Krimi steht Freiburg im Mittelpunkt, aber wie im Vorgängerroman „Schlangensaat“ geht die Handlung über die französische Grenze hinaus und führt den Leser in die Vogesen und nach Straßburg und dort in einen Stadtteil, den Touristen normalerweise nicht kennenlernen: nach Neuhof, dem berüchtigten Vorort, Heimat vieler vom Leben enttäuschter Migranten, deren Wut sich nicht nur im Anzünden von Autos entlädt.