Renate Klöppel, Dr. med., geboren in Hannover, dort Abitur 1967, Medizinstudium von 1967 – 1973 und Berufstätigkeit in verschiedenen Krankenhäusern. Seit 1982 wohnhaft in Baden-Württemberg (bis Frühjahr 2007 in Villingen-Schwenningen, seither in Freiburg) Verheiratet mit dem Neurologen und Psychiater Dr. Dieter Klöppel. Zwei erwachsene Kinder. Ärztin für Kinderheilkunde mit früherem Tätigkeitsschwerpunkt auf dem Gebiet der Kinderneurologie und Sozialpädiatrie. Von 1982 bis zum Umzug nach Freiburg Mitarbeiterin an einer Erziehungsberatungsstelle, von 1990 zusätzlich an einer Schule für Körperbehinderte, beides in Villingen.Von 1986 bis 1991 Studium an der staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen (Baden-Württemberg) mit Abschluss als Diplommusiklehrerin.Von 1987 bis 2007 Dozentin an der Musikhochschule Trossingen. Arbeits- und Unterrichtsschwerpunkt waren Musikphysiologie und Musikermedizin, insbesondere die Psychologie des Lernens und Lehrens mit Hauptaugenmerk auf die sinnvolle Gestaltung des Übens (u.a. Mentales Training). Ein weiteres Unterrichtsfach war Entwicklungspsychologie mit besonderer Berücksichtigung der Probleme von verhaltensauffälligen Kindern.

 

Konzerttätigkeit als Cembalistin von 1985 bis 2007 mit dem Villinger Barockensemble seither mit einem Freiburger Ensemble. In Freiburg mit dabei sind die Barockgeigerinnen Christiane Engelke und Anke Edelbluth sowie die Barockcellistin Charlotte Foltz.

 

Zahlreiche Vorträge und Seminare in allen deutschsprachigen europäischen Ländern, vier Fachbücher (Übersetzungen ins Polnische, Tschechische, Italienische, Spanische und Chinesische sowie diverse weitere Veröffentlichungen zu Themen im Überschneidungsgebiet zwischen Musikpädagogik und Medizin.

 

Renate Klöppel ist im Vorstand des "Literatur Forum Südwest e.V", Trägerverein des Literaturbüro Freiburg, sowie im Beirat der Zeitschrift "Musikphysiologie und Musikermedizin", dem Organ der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin. Außerdem ist sie Mitglied bei den Krimiautorenvereinigungen Syndikat und Mörderische Schwestern.

 

Seit 1999 widmet sich Renate Klöppel der belletristischen Schriftstellerei. Der erste Roman, Der Mäusemörder, ein im Freiburger Universitätsmilieu (in einem genetischen Institut) spielender Kriminalroman, erschien Januar 2001 im Freiburger Schillinger Verlag. Der erste literarische Roman, Der Pass, ist im Frühjahr 2002 im Rotbuch Verlag Hamburg als Hardcover erschienen. (Ab Mai 2002 Komplettabdruck in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.) 2002 folgte ein zweiter Krimi mit denselben Hauptpersonen wie der erste unter dem Titel Die Tote vom Turm. 2005 erschien mit Die Farbe des Todes ist Schwarz ein weiterer Krimi, wieder mit Alexander Kilian in der Hauptrolle. Seit 2009 wird die Reihe im Piper Verlag fortgesetzt. Das erste Buch war Der Kapuzenmann (4. Auflage 2013), im Juli 2011 folgte Schlangensaat (2.Auflage Oktober 2011) und im Februar 2013 "Blutroter Himmel". Im März 2015 erschien ein weiterer Krimi unter dem Titel "Stumme Augen" und im Herbst 2015 ein in Namibia spielender Roman, beide im Wellhöfer Verlag.

Im Dezember 2004 erschien im Rowohlt Verlag die viel beachtete Lebensgeschichte einer schizophrenen Malerin unter dem Titel Die Schattenseite des Mondes. Ein Leben mit Schizophrenie. (5. Auflage 2014). Dieses Buch wurde im Frühjahr 2007 mit dem Literaturpreis des Bundesverbandes Deutscher Schriftstellerärzte, dem Horst Joachim Rheindorf-Literaturpreis ausgezeichnet.

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